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Bewusst Gesund 23 03 2019

Bandscheiben-Vorfall – getrennt von Schmerz und Pein

Scheidungen können ziemlich schmerzhaft sein und zwar nicht nur für die betroffenen Ex-Eheleute, sondern auch für die Scheidungsanwalte. Diese bekommt nicht nur jede Menge negative Energie ab, er sitzt auch noch die meisten Zeit - und das ist die beste Voraussetzung für Rückenschmerzen. So erging es auch einem Juristen in Wien. Doch er hat nach einem Bandscheibenvorfall sein Leben so umzustellen, dass die Kreuzschmerzen in Schach gehalten werden. Sein spannendes Plädoyer für ergonomisches Arbeiten und konsequentes Üben sehen Sie in Bewusst Gesund zur ORF-Initiative „Kampf dem Rückenschmerz

 

Bandscheibenvorfall : Wann und wie operieren?  

Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer 1. Meist sind es Verspannungen oder Abnützungserscheinungen unter denen 70 Prozent aller Österreicher immer wieder leiden.. Wenn die Schmerzen allerdings ins Bein ausstrahlen, ist meist eine lädierte Bandscheibe die Ursache. Eine Operation ist nur in den wenigsten Fällen nötig noch sinnvoll. Wann konservative Methoden nicht mehr ausreichen und eine OP unumgänglich ist und welche Methoden gibt es erklärt Dr. Nasem Atassi vom Orthopädisches Spital Speising.

 

Osteoporose – was tun bei Wirbeleinbrüchen?

Osteoporose zählt weltweit zu den zehn häufigsten Erkrankungen. In Österreich sind etwa 700.000 Menschen davon betroffen, überwiegend Frauen ab 50 Jahren. Doch man spürt sie meist erst dann, wenn sie bereits da ist. Das Problem: Das Standardverfahren zur Feststellung von Osteoporose, die Knochendichtemessung, ist meist zu wenig aussagekräftig. So auch bei Doris Grünberger: Die Wiener Zahnärztin ging regelmäßig zur Kontrolle, trotzdem blieb ihre Osteoporose unerkannt. Nach einem Sturz leidet sie nun an zwei eingebrochenen Halswirbeln. Dank neuen Medikamenten ist heute eine effektive Behandlung der Osteoporose möglich. Manchmal hilft aber nur mehr eine Operation, etwa mittels Kyphoplastie: Dabei wird der eingebrochene Rückenwirbel mit Zement aufgefüllt und stabilisiert.

 

Rehajet - richtig sitzen will gelernt sein

Seit wenigen Monaten gibt es einen völlig neuen Ansatz im Bereich der Rehabilitation, eine Art „personalisierter Arbeitsplatz-Orthopädie“. Die Idee ist ebenso simpel wie bestechend: Nicht nur jeder Körper, auch jeder Arbeitsplatz ist unterschiedlich und deshalb müssen Trainingsprogramme in der orthopädischen Rehabilitation auch individuell abgestimmt werden. Im Rehabilitationszentrum Bad Gastein hat man deshalb das Pilot-Projekt „Reha-Jet“ in´s Leben gerufen. Neben ganz gezielter, speziell personalisierter Physiotherapie mit unterschiedlichsten Methoden gibt es auch die Möglichkeit unterschiedliche Arbeitsplatzsituationen zu simulieren etwa im Rahmen eines neuartigen „Work-Parks“, bei dem der Arbeitsplatz eines Fernfahrers genauso nachgestellt werden kann wie jener einer Supermarktkassiererin oder eines Büroangestellten. Durch diese speziellen Massnahmen ist nicht nur eine raschere und vollständigere Rehabilitation möglich, sondern auch eine genau abgestimmte Vorbeugung, damit die Kreuzschmerzen nicht bald wieder zurückkommen. Bewusst Gesund hat Patienten und Reha-Experten bei der Arbeit im „Reha-Jet“ und im „Workpark“ begleitet.

 

BG-Tipp: Ischias

Neben Muskelverspannungen oder Bandscheibenproblemen kann ein eingeklemmter oder gereizter Ischiasnerv zu Rückenschmerzen führen. Über Ursachen und Behandlungsmöglickeiten informiert Univ.Prof. Dr. Siegfried Meryn

 

Moderation: Christine Reiler

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